Christin Becker zu Gast beim Frauenfußball-Regionalligateam des VfR Warbeyens

Christin Becker mit dem Regionalliga-Team des VfR Warbeyens

Auf dem Kunstrasenplatz des 1. FC Kleve empfing das Team des Frauenfußball-Regionalligisten VFR Warbeyens die SPD-Landtagskandidatin Christin Becker im Rahmen des Vorbereitungsspiels gegen das Team des FV Mönchengladbachs. Christin Becker macht keinen Hehl daraus, dass der Frauenfußball für sie eine Herzensangelegenheit ist. So hat sie doch selbst über 30 Jahre lang aktiv Fußball gespielt.

Die Rahmenbedingungen beim 2:0 Sieg der Warbeyener Kämpferherzen scheinen top: ein hervorragender Kunstrasenplatz auf der Platzanlage des 1. FC Kleves, ein Tor zum Wiedereinstieg der Langzeitverletzten Julia Hülsken, die Premiere des U-17 Talents Lina Willemsen und die Einwechslungen von drei Spielerinnen aus der eigenen U-23 Nachwuchsmannschaft.

Große Herausforderungen für den Vereinssport

Doch hinter diesem Erfolg werden in Gesprächen auch die großen Herausforderungen des Sports deutlich. So kämpft der VfR Warbeyen wie viele Sportvereine mit den erschwerten Rahmenbedingungen rund um die Corona-Pandemie. Eine der größten Herausforderungen für den Verein, bei dem über 100 Fußballerinnen aller Altersklassen und eine Herrenabteilung aktiv sind, ist aber die Infrastruktur der Sportstätten. So jongliert ein Team um die Vereinsgeschäftsführerin Anna-Christina Krüger wöchentlich mit den Platz- und Kabinenkapazitäten, die der VFR Warbeyen auch dank der Unterstützung der anderen Vereine im Kreis Kleve zur Verfügung hat.

Christin Becker bedauert sehr, dass bei einem so erfolgreichen Engagement wie das der Kämpferherzen in Warbeyen so viel Zeit und Kraft aufgewendet werden muss, um überhaupt Platz- und Kabinenkapazitäten für die vielen Nachwuchsspielerinnen und die Herrenabteilung zur Verfügung zu haben.

Chrisin Becker mit eindeutigem Bekenntnis zum (Breiten-) Sport im Kreis Kleve

„Nicht nur die Fußballvereine, sondern die vielen ehrenamtlichen Vereine im Breitensport sind so wichtig für unsere Gesellschaft. Die ehrenamtliche Arbeit und die sportliche Entwicklung brauchen dazu aber die richtigen Rahmenbedingungen,“ sagt Becker. Hier sieht die Landtagskandidatin auch die Politik in Verantwortung. Für unbedingt notwendig erachtet Becker, weiter in örtliche Sportstätten zu investieren und als Landesregierung Fördertöpfe zur Verfügung zu stellen, die auch dem Kreis Kleve zugutekommen können:

„Wir müssen in der Politik dafür sorgen, dass weiterhin in die örtlichen Sportstätten investiert wird. Die Förderung für kommunale Sportstätten muss fortgesetzt werden. Im SPD-Wahlprogramm zur Landtagswahl bekennen wir uns zudem eindeutig zum (Breiten-) Sport in NRW. Wir möchten z.B. Kinder und Jugendliche für den Teamgeist und den fairen Wettbewerb durch den Sport begeistern. Dafür werden wir einmalig den Jahresbeitrag für den Eintritt in einen Sportverein übernehmen. Unser Ziel ist zusammen mit den Sportvereinen mindestens 500.000 Kinder und Jugendliche für den organisierten Sport zu begeistern.“

Gemeinsam aktiv

Ein besonderes Augenmerk legt Christin Becker dabei auch auf die Barrierefreiheit. Menschen mit und ohne Behinderung, Ältere und Jüngere sollen – auch gemeinsam – aktiv sein können und dabei Erfolge erleben und Spaß haben.

Deshalb verfolgt die Landtagskandidatin auch die aktuellen Entwicklungen rund um das Sportzentrum Bresserberg in Kleve. Das Planungsbüro Geo3 hat es aus ihrer Sicht geschafft, die aktuellen Anforderungen der beteiligten Vereine in einem klugen Konzept abzubilden. Der leistungsorientierte Frauenfußball des VFR Warbeyens z.B. bekäme seine feste sportliche Heimat in Kooperation mit dem 1. FC Kleve am Bresserberg, der VfL Merkur würde in Kleve-Kellen heimisch werden. Dennoch erkennt man bei Becker, dass sie ein Für und Wider in den Planungen sieht: „Das Konzept schafft eine gute Lösung für die Wünsche des Status Quo des Vereinssports in Kleve. Andere Zukunftsaussichten wie z.B. der leistungsorientierte Leichtathletiksport und auch die Idee eines Bürgerparks, der die gemeinsame sportliche Aktivität von Menschen mit und ohne Behinderung, Ältere und Jüngere fördert, haben wenig bis keinen Fokus in dem Konzept. Das ist eine zukunftsweisende Grundsatzentscheidung, die Vereine und Kommunalpolitik nun in Kleve treffen werden.“