SPD-Europakandidat Prof. Dr. Hasan Alkas im Austausch mit SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreis Kleve

Kreis Kleve / Uedem. Der Kreis Klever Kandidat für das Europäische Parlament, Prof. Dr. Hasan Alkas (SPD) sowie der Vize-Vorsitzende und Europawahlkampfleiter der Kreis Klever SPD, Bodo Wißen, waren jetzt zu Gast in der Bürgermeister- und Fraktionsvorsitzendenrunde im Bürgerhaus in Uedem.

In regelmäßigen Abständen treffen sich die Vorsitzenden der SPD-Fraktionen der 16 Städten und Gemeinden des Kreises Kleve und die beiden SPD Bürgermeister der Städte Emmerich und Kevelaer und tauschen sich aus. Ergänzt und geleitet wird die Runde traditionell vom Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion.

Für den SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Jürgen Franken ist die Europäische Union enorm wichtig: „Ich kann mich an die Schlagbäume noch erinnern und ich will sie nie wieder sehen. Gerade wir hier in der Grenzregion wissen um die Bedeutung der Europäischen Union. Sie sichert den Frieden, wir haben eine gemeinsame Währung und einen Binnenmarkt, der Handel ermöglicht und Arbeitsplätze sichert“, fasst der Kranenburger die Vorteile des Bündnisses zusammen.

Grund genug, um den einzigen Kreis Klever Kandidaten für die Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai, Prof. Dr. Hasan Alkas, zur Bürgermeister und Fraktionsvorsitzendenrunde einzuladen. „Der Kreis Kleve und seine Gemeinden und Städte profitieren enorm von der Europäischen Union. Allein aus der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2020 fließen 12,5 Millionen Euro an Fördermitteln in den Kreis Kleve,“ so der Wirtschaftsprofessor, der an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve lehrt. Die EU sichere Wohlstand und Arbeitsplätze. Damit das auch künftig so bleibe, müsse die Zusammenarbeit verstärkt werden: „Wir befinden uns im direkten Wettbewerb mit den USA und China. Europa ist nur stark, wenn es zusammenarbeitet“, so Alkas.

Wie auch die SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley fordert Alkas eine Weiterentwicklung von der Wirtschaftsunion zur politischen und Sozialunion. Ein erster Schritt könne die Einführung eines europäischen Mindestlohns sein, der natürlich die Wirtschafts- und Kaufkraft des jeweiligen Mitgliedsstaats berücksichtigen müsse. „Für Deutschland fordern wir einen Mindestlohn von 12 Euro“ so der SPD-Kandidat. Auch eine gerechte Besteuerung der Internetgiganten hält Alkas für dringend geboten: „Handel und Handwerk vor Ort müssen schließlich auch Steuern zahlen.“

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