Jahreshauptversammlung SPD Rees

Foto: Mitglieder von Vorstand und Fraktion der SPD Rees; v.l.n.r.: Ahmet Tolun, Heinz Dähn, Johannes Beenen, Karl van Uem, Harry Schulz, Peter Friedmann, Alois Jansen, Carina Bücker, Arno Wingender-Monats, Christa Cronen-Slis,Dirk Sils, Klaus Nattkamp, Bodo Wißen Bild: Faerber Nico

Bodo Wißen: Wir wollen Rees mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen weiterentwickeln.

Jetzt kamen die Mitglieder der Reeser SPD im Haus des Reeser Rudervereins in der Wasserstraße zur Jahreshauptversammlung zusammen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Karl van Uem, gab Bürgermeisterkandidat Bodo Wißen einen Ausblick auf den Kommunalwahlkampf: „Ich möchte Rees und die Ortsteile zusammen mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern weiterentwickeln. Das sind die Expertinnen und Experten. Die Zeiten sind vorbei, in denen von oben herab verordnet wird. Wir werden eine intensive Dialogkampagne machen“, versprach der gelernte Verwaltungsfachangestellte sowie studierte Historiker und Politikwissenschaftler, der im höheren Dienst im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in Düsseldorf arbeitet. Es gelte den Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme zu geben, die über den Wahltag hinausreiche. Schon jetzt werde er angesprochen und auf wichtige Themen hingewiesen, so der ehemalige Landtagsabgeordnete.

„Rees ist die älteste, aber leider auch unsozialste Stadt am untern Niederrhein“, befand Peter Friedmann, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Als Beispiel führte er die Ablehnung eines SPD-Antrags, der Einkommensbezieher mit einem Jahreseinkommen von 0 bis 15.000 Euro von der Zahlung von Gebühren für die Offene Ganztagsschule (OGATA) ausnehmen sollte. Dies war vom CDU-Bürgermeister und den Fraktionen von CDU und FDP abgelehnt worden. „Das ist eine Schande für unsere Stadt. Menschen mit so geringem Einkommen sollten keine Gebühren für die OGATA zahlen. Da können auch 25 Euro zu viel sein“, sorgt sich der Millinger Ratsherr Arno Wingender-Monats.

Für den Reeser Ratsherrn und Vize-Vorsitzenden der Reeser SPD, Johannes Beenen, ist es unfassbar, dass die alte Grundschule am Amtsgericht offensichtlich eingezäunt werde und verfallen soll. „Wir haben konkrete Vorschläge gemacht. Ein Gründerzentrum, kleine Wohnungen für jung und alt und kulturelle Nutzung,“ erinnerte Beenen an einen entsprechenden SPD-Antrag.

Mit einem Appell, alle Bekannten, Freunde und Verwandten auf die Europawahl am 26. Mai hinzuweisen und diese zu bitten, demokratischen Parteien, „am besten der SPD natürlich“, ihre Stimme zu geben, leitete Vorsitzender Karl van Uem in den geselligen Teil der Sitzung über. Diskutiert wurde natürlich trotzdem noch weiter.

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