Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann und Europakandidat Prof. Dr. Hasan Alkas zu Gast bei der Mitgliederversammlung der SPD Kevelaer

Um die Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ging es vorrangig bei der Mitgliederversammlung der SPD Kevelaer, die jetzt in der Gastst├Ątte ÔÇ×Gelder DyckÔÇť in Kevelaer stattfand.

Passend zum Thema konnte Vorsitzender Michael Vonscheidt als Referenten die stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft f├╝r Arbeitnehmerfragen (AfA) der NRWSPD Ina Spanier-Oppermann sowie den Kreis Klever Europakandidaten Prof. Dr. Hasan Alkas (SPD) begr├╝├čen. Auch B├╝rgermeister Dr. Dominik Pichler und der Vize-Vorsitzende der Kreis Klever SPD, Bodo Wi├čen, nahmen an der Mitgliederversammlung teil.┬áDie AfA besteht aus rund 200.000 SPD-Mitgliedern, die als Betriebs- und Personalr├Ąte oder Mitarbeiter- und Schwerbehindertenvertreter Verantwortung f├╝r ihre Kolleginnen und Kollegen ├╝bernehmen.

Bevor Spanier-Oppermann 2012 in den Landtag einzog hat sie selbst jahrelang als Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzende in einer Niederlassung eines gro├čen US-amerikanischen Konzerns gearbeitet. Als ordentliches Mitglied im Landtagsausschuss f├╝r Digitalisierung und Innovation kann sie daher gut einsch├Ątzen, wie sich die Digitalisierung auf die k├╝nftige Arbeitswelt auswirken wird. So ging es in der Diskussion neben der Vorstellung der Arbeit der AfA auch um Chancen und Risiken der Digitalisierung, um K├╝nstliche Intelligenz (KI) und selbstlernende Roboter.

Das war eine gute ├ťberleitung zum zweiten Referenten des Abends. Der an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve lehrende Professor Dr. Hasan Alkas ist ├╝berzeugt, dass die Chancen der Digitalisierung besser zu ergreifen und ihre Risiken besser abzumildern sind, wenn alle Mitgliedstaaten in der Europ├Ąischen Union zusammenarbeiten. Der Grad der K├╝nstlichen Intelligenz, gemessen u.a. an der Roboterdichte betrage in S├╝dkorea sechs und in Deutschland drei Prozent. Europa m├╝sse sich st├Ąrker aufstellen und Gro├čprojekte f├Ârdern, um auch im globalen Wettbewerb mithalten zu k├Ânnen. Nur so seien letztlich auch die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wirkungsvoll durchzusetzen.