SPD 60plus Kreis Kleve startet ins Europa-Wahljahr

Jetzt fand in der Alten Schmiede in Weeze der gut besuchte Neujahrsempfang der SPD 60plus des Kreises Kleve statt. Die Arbeitsgemeinschaft 60plus vertritt insbesondere die Interessen der Seniorinnen und Senioren. Vorsitzender Heinz Boskamp konnte eine Reihe von EhrengĂ€sten begrĂŒĂŸen. Dazu zĂ€hlte der stellvertretende BĂŒrgermeister von Weeze, Alfons van Ooyen, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion JĂŒrgen Franken, der Vize-Vorsitzende der Kreis Klever SPD, Bodo Wißen sowie der Vize-Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Kleve, Michael Kumbrink.

Der Vorsitzende der SPD 60plus Niederrhein, Wilhelm Trippe, mahnte in seinem Referat mehr Geschlossenheit und LoyalitĂ€t innerhalb der SPD an. Die Regierungsarbeit sei besser, als sie oft dargestellt wĂŒrde. Insbesondere lobte er Familienministerin Franziska Giffey fĂŒr das „Gute-Kita-Gesetz“. Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil sei mit der Herstellung der ParitĂ€t bei der Bezahlung der SozialversicherungsbeitrĂ€ge zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern erfolgreich gewesen. Er wĂŒnscht sich eine solche ParitĂ€t auch bei der Beitragsberechnung bei Betriebs- und Werksrenten. „Wir sind ein großer Teil der Bevölkerung mit viel Lebenserfahrung. Wir wollen uns in jeder Stadt und Gemeinde auch in SeniorenbeirĂ€ten einbringen“, forderte er fĂŒr jede Kommune einen verpflichtenden Seniorenausschuss. „Wir sind stark im Straßenwahlkampf und werden uns auch jetzt fĂŒr Europa ins Zeug legen“, verkĂŒndete Trippe. Dies bekrĂ€ftigte mit einem leidenschaftlichen PlĂ€doyer fĂŒr Europa der 92-JĂ€hrige Hans Dietze, Ehrenvorsitzender der SPD 60plus Kreis Kleve: „Wir mĂŒssen kĂ€mpfen. Wir dĂŒrfen Europa nicht den Rechten ĂŒberlassen!“

Das war die ideale Überleitung fĂŒr den zweiten Referenten, Prof. Dr. Hasan Alkas, den Kandidaten der Kreis Klever SPD fĂŒr die Wahlen zum EuropĂ€ischen Parlament. Alkas ist Wirtschaftsprofessor an der Hochschule Rhein-Waal und weiß: „Selbst ein so großes Land wie Deutschland kann im internationalen Wettbewerb mit China, Indien und den USA nur mithalten, wenn es sich mit seinen Partnern in Europa gut auskommt und die EuropĂ€ische Union aktiv mitgestaltet.“ Die EuropĂ€ische Union habe Deutschland Frieden und wirtschaftliche StabilitĂ€t gebracht. Das mĂŒsse auch fĂŒr die Zukunft gesichert werden